Die “Erinnerungstage” des Walter H. – Lesung aus dem unveröffentlichten Originalmanuskript

Theodor Schmidt

Theodor Schmidt

Die Abteilung 16 – grünes Dreieck der SPD Berlin Mitte lädt im Rahmen von 150 Jahre SPD alle Genossinnen und Genossen sowie alle Interessierten herzlich ein zu einer Lesung:

SILVESTERBETRACHTUNGEN EINES SPD-ANHÄNGERS 1924-1934.

Theodor Schmidt sammelt Tagebücher. In Lesungen gibt er einen Einblick in seine Schätze.

Walter H., Jhrg. 1907, Fabrikarbeiter in Bernburg und Dessau, schreibt stets zu Silvester zu politischen und persönlichen Ereignissen des verflossenen Jahres. Walter ist SPD-Anhänger und kritisiert sowohl die Nationalsozialisten als auch die Kommunisten scharf.

Abbildung aus einem Tagebuch

Abbildung aus einem Tagebuch

Er analysiert die Gründe, weshalb die Nationalsozialisten soviele Anhänger haben, und sieht voraus, dass die Politik der Nazis zu Millionen Toten führen wird. Außerdem macht er sich Gedanken über Arbeitslosigkeit, von der er selbst betroffen ist, und wie sie den Menschen verändert. Aus seinem Privatleben berichtet er über Versuche, eine Frau zu finden und entwickelt eine “Glückgleichheitstheorie”, die ihm die Hoffnung gibt, noch viel Glück in petto zu haben.

Freitag, 22. Februar 2013, 19.00 Uhr

Lesung 16. Abteilung

Theodor Schmidt in Aktion

Galerie des August Bebel Instituts

im Kurt-Schumacher-Haus (Müllerstr. 163)

 

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