Wahlkampf in der 16. Abteilung

Nachdem die Bundestagswahl nun fast genau einen Monat her ist, wird es Zeit, ein Fazit zu ziehen.
Die 16. Abteilung hat, gemeinsam mit der ganzen SPD Mitte, einen engagierten und fokussierten Wahlkampf hinter sich, der mit Stimmenzuwächsen und dem direkten Einzug Eva Högls in den Bundestag gekrönt wurde.
Wir haben in den Monaten vor der Bundestagswahl verschiedene Schwerpunkte gesetzt.

Infostand
Zuerst einmal gehört hierzu der regelmäßige Infostand, den wir auch in Zeiten des Nicht-Wahlkampfs pflegen. In der Hochphase des Wahlkampfes wurde die Intensität selbstredend erhöht, sodass wir wöchentlich an verschiedenen Standpunkten unseres Gebiets um Stimmen geworben haben. Neben dem Leopoldplatz, unserem wohl auffälligsten Ort für einen Stand, waren wir auch regelmäßig in der Sprengelstraße vor dem dortigen Supermarkt, am U-Bhf Amrumer Str. und am Markt in der Genter Ecke/Ostender Straße.
Neben den unvermeidlichen Kugelschreibern haben wir gern mit den Bürgerinnen und Bürgern inhaltlich diskutiert und für unsere Positionen in vermeintlich “großen” Themen wie der Arbeitsmarktpolitik oder in “kleinen” Kiezangelegenheiten geworben.

Hausbesuche
Hausbesuche, oder, wie es im SPD-Sprech dieses Wahlkampfs hieß, der Tür-zu-Tür-Wahlkampf, machten den zweiten regelmäßigen Teil unseres Wahlkampfes aus. Hier konzentrierten wir uns auf einen Bereich unseres Sprengelkiezes, wo wir uns vornahmen, jedes Haus und jede Tür zu besuchen. Das war quantitativ durchaus erfolgreich und fast durchweg ein positives Erlebnis. Die überwältigende Mehrheit der Anwohnerinnen und Anwohner trat uns freundlich gegenüber und war interessiert an unseren Positionen. Und auch hier nahmen wir einige Anregungen insbesondere für unsere zukünftige Kiezpolitik mit.
Die Frage, die sich uns nach dem (obwohl lokal doch nicht so schlechten) Wahlergebnis stellte, war natürlich: Hat es etwas gebracht? Sind Hausbesuche das neue, alte, Mittel, um die Bürgerinnen und Bürger zu überzeugen und zur Wahl zu locken?
Das Fazit für unseren Kiez fällt undeutlich aus. Den großen Durchbruch gab es nicht und das von uns besuchte Gebiet schnitt nicht überdeutlich besser ab als vergleichbare Nachbargebiete. Das Wahlergebnis in Zweitstimmen liegt mit 29,2% knapp überm Berliner Ergebnis. Bei den Erststimmen mit 34,4% klar über dem durchschnittlichen Ergebnis im Wahlkreis. Das ist, wenn man das Ergebnis der Berliner Wahl von 2011 betrachtet, eine Trendwende, die wir in der Abteilung geschafft haben.
Diese Trendwende spiegelt sich aber tendenziell auch in den Nachbarstimmbezirken wider, wo wir keine Hausbesuche gemacht haben.
Unser persönlicher Eindruck der 16. Abteilung war dennoch ein durchweg positiver und so haben wir auf der Vorstandssitzung nach der Wahl beschlossen, Hausbesuche auch zukünftig wie die Infostände außerhalb der Wahlkampfzeiten zu unserem Repertoire zu zählen.

Straßenfest

Auch das Straßenfest war wieder ein voller Erfolg. Dank der Unterstützung unserer Nachbarabteilungen (ein dickes Dankeschön noch einmal hier!) war es organisatorisch auch in der Urlaubszeit stemmbar.
Hier ein paar Eindrücke vom Fest:
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Radtour
Auch eine in unserem Kiez schon fast traditionell stattfindende Radtour haben wir mit mehreren interessierten Bürgerinnen und Bürgern wieder veranstaltet. Hierbei sind wir durch den Sprengelkiez gefahren und durch das afrikanische Viertel, Judith Hahn und Udo Sack aus unserer Abteilung und Matthias Dahlke von der Abteilung Rehberge haben kurze Vorträge an verschiedenen interessanten Orten gehalten.

JudithVirchow

UdoZucker2UdoSprengelpark

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