Perspektiven für eine soziale Wohnungspolitik

Veröffentlicht am 21.11.2017 in Ankündigung

mit Wibke Werner (Geschäftsführung des Berliner Mietervereins)

Am 12. Dezember 2017, 19 Uhr, Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, 13353 Berlin

Die Mieter*innen Berlins sind unter Druck, das beobachten wir auch in unserem Abteilungsgebiet. Wir verzeichnen seit Jahren steigende Mieten bei Wiedervermietung oder als Folge umgelegter Kosten nach Modernisierungen. Da die erhöhten Mieten in den Mietspiegel einfließen, hat sich das Problem mit Erscheinen des Berliner Mietspiegels 2017 noch verschärft. Immer mehr Menschen haben Angst, ihre Wohnung bald nicht mehr bezahlen zu können, viele sind gezwungen umzuziehen. Verdrängung findet für jeden offensichtlich statt.

Warum schützt der Milieuschutz nicht ausreichend vor Verdrängung und warum bremst die Mietpreisbremse nicht? Wie wird eigentlich der Mietspiegel erstellt und welche Änderungen der Methodik wären aus Mieter*innen Sicht wünschenswert? Um diese Fragen zu erörtern, haben wir Wibke Werner vom Berliner Mieterverein eingeladen.

Außerdem wollen wir über Perspektiven diskutieren: Welche Vorstellungen hat der Berliner Mieterverein von einer sozialen Wohnungspolitik und welche Instrumente schlägt er konkret vor? Braucht es eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit, um die Bevölkerung im ausreichenden Maße mit bezahlbaren Wohnungen zu versorgen?

Unsere Forderung ist klar: Berlin ist für Alle, Wedding ist für Alle, Alle müssen bleiben können.