24.05.2021 in Bezirk

Unsere BVV-Kandidat*innen und Wahlprogramm 2021

 

Für die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) kandidieren aus unserer Abteilung vier junge Genoss*innen, die sich u.a. für autofreie Kieze, bessere Jugendbeteiligung, bezahlbaren Wohnraum und mit vielen weiteren Ideen für ein soziales Berlin Mitte stark machen:

Katrin Benzenberg (Platz 8)

Benjamin Vrucak (Platz 21)

Sonja Gurris (Platz 28)

Nils Wehrenberg (Platz 29)

 

 

24.05.2021 in Deutschland

Neue Ansätze der Steuerpolitik nach der Corona-Pandemie - 25.05.2021

 

Die Corona Pandemie hat den Unterschied zwischen wirtschaftlich gut und weniger gut situierten Menschen noch verstärkt. Während viele ihren Job verloren haben oder auf Kurzzeitarbeit sind, aber trotzdem Miete und alle anderen Fixkosten weiterhin in voller Höhe bezahlen müssen, haben einige der Superreichen von der Pandemie profitiert und sind noch reicher geworden.

Am 25.05 ab 19:00 Uhr sprechen wir über neue Ansätze in der Steuerpolitik, ganz spezifisch über die Vermögensabgabe und eine globale Mindeststeuer. Wir schauen sie uns sowohl im historischen Kontext als auch in der derzeitigen politischen Diskussion an und diskutieren über die Möglichkeiten, welche sie als Mittel zur Umverteilung bieten.

 

 

11.04.2021 in Europa

(Un)demokratischer Wandel in Ungarn - 27.04.2021

 

In einem Jahr sind in Ungarn Parlamentswahlen. Hat die lange zersplitterte Opposition überhaupt eine Chance? Was können Ungarn, die in Deutschland leben, für die Veränderung tun, und welche Erwartungen haben sie, wenn es um die deutsche Politik geht?

Darüber sprachen wir mit dem in Berlin lebenden Politologen und Historiker Adam Kerpel-Fronius, der sich seit 2017 für die junge, pro-europäische Oppositionspartei Momentum engagiert und die hiesige Gruppe von Momentum leitet.

In Ungarn, einst Vorbild unter den Transformationsländern Ostmitteleuropas, wird seit 2010 Viktor Orbán und seiner Fidesz-Partei regiert. Das Regime wird immer autoritärer: die demokratischen Institutionen werden immer mehr ausgehöhlt, die Sphäre von freien Medien und Wissenschaft immer mehr beschnitten. Auch die soziale Kluft wird immer größer: während Fidesz-nahe Oligarchen mit immer extravaganterer Korruption für Schlagzeilen sorgen, haben mittlerweile Hundertausende das Land in Richtung westliche EU-Länder verlassen.

11.04.2021 in Bezirk

Was erinnern? Kolonialismus in Samoa und China - 23.03.2021

 

Bis heutige huldigen die Samoastraße, die Kiautschoustraße und der Pekinger Platz im Sprengelkiez kolonialen Aktionen des deutschen Kaiserreichs. Doch was ist damals eigentlich passiert und wie sollte man heute daran erinnern?

In dieser öffentlichen Veranstaltung schauten wir gemeinsam mit Sebastian Conrad, Professor für Global- und (post)koloniale Geschichte, auf die deutsche Kolonialzeit in China und Samoa und sprachen über einen möglichen Neuerinnerungsprozess im Sprengelkiez und wie dieser aussehen sollte.

Wir - als 16. Abteilung - haben bereits einen Antrag für einen solchen Prozess in den Kreisvorstand der SPD Mitte eingebracht. Nun arbeiten wir im engen Austausch mit Bürger*innen an der Umsetzung. Mit Info-Veranstaltungen und weiteren Aktionen wollen wir auf die Geschichte, die diese Orte prägen, aufmerksam machen und überlegen, welche kreativen und angemessenen Erinnerungsmöglichkeiten man im Sprengelkiez langfristig etablieren könnte. Zudem haben wir auch eine eigene Recherche AG gegründet, die der Kolonialgeschichte tiefer auf den Grund gehen soll.

13.11.2018 in Bezirk

Artikel aus der aktuellen Propagandistin - MESSIAS WIDER WILLEN?

 

von Bastos Jüngst 

Seit der GroKo-Debatte ist der Hype um Ju- so-Chef Kevin Kühnert groß. Ob gewollt oder nicht: Kühnert ist für viele SPD-Mitglieder dergroße Hoffnungsträger – für die Erneuerungder Partei und für eine Renaissance der Sozi- aldemokratie. Auf den Spuren eines Messias wider Willen.

Kühnert war das Sprachrohr der NoGroKo- Bewegung. Trotz der Mobilisierung 24.000 neuer Parteimitglieder und einer hoch professionellen Kampagne der Jusos sprach sich eine deutliche Mehrheit der SPD-Mitglieder für die GroKo aus. Doch der aufgehende Stern der SPD bewies in den Monaten nach der Regierungsbildung, nicht nur eine Sternschnuppe zu sein. Das TimeMagazine kürte ihn zum „Next GenerationLeader“. Er wurde in den Parteivorstand der SPD gewählt, dem höchsten Parteigremium. Denn Kühnert verkörpert wie kein anderer die Sehnsucht und den Willen nach einer neuen SPD – jünger, digitaler, linker.